Montag, 7. Januar 2013

Mekong Delta

Am 04.01. ging es früh mit dem Bus Richtung Mekong Delta. Dort haben wir das Delta rund um My Tho erkundet. Besichtigt wurden einige Inseln und eine Kokosbonbonherstellung, eine Früchte- und eine Honigfarm. Danach ging es mit dem Bus weiter nach Can Tho zum Hotel. Da wir nach der Tour nicht zurück nach Saigon sondern weiter nach Phu Quoc wollten, schleppte unser Guide uns in ein anderes Hotel wo wir das Ticket für die Weiterfahrt buchen könnten. Dabei handelte es sich um totale Abzocke und der Mensch war sehr unangenehm und aufdringlich. Dort haben wir natürlich nix gebucht und auf einen öffentlichen Bus am nächsten Tag gehofft, aber das ungute Gefühl blieb den ganzen Abend.

Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Boot zu den schwimmenden Märkten. Das waren wirklich tolle Eindrücke.
Später wurde noch eine Reisnudelfabrik und eine Reismühle besichtigt. Schon erstaunlich wie die Herstellung hier mit einfachsten Mitteln, Maschinen und vor allem Menschenkraft erfolgt.

Nach einem leckeren Mittagessen ging es zurück zum Hotel. Dort fragten wir nochmal einen Guide einer anderen Reisegruppe wie wir am besten nach Rach Gia zur Fährstadt kommen. Dieser war total nett, besorgte uns ein Taxi zum Busbahnhof, erklärte dem Taxifahrer genau wo er uns absetzen sollte. Haben dann auch den Bus gefunden und irgendwann ging es auch los. Wir waren die einzigsten Touristen und demnach eine Sensation im Bus. Die Fahrt dauerte ca vier Stunden, irgendwo im Nichts mussten wir einmal umsteigen. Eine freundlich aus Vietnam stammende Amerikanerin erklärte dem Busfahrer noch wo wir hinwollten, also hat alles problemlos geklappt.

So die bisher aufrengenste und hoffentlich einmalige Story kommt aber nun. Wir wollten dann im gebuchten und bereits bezahlten Hotel einchecken. Wir zeigten unseren Voucher und sie wollten Geld, aber nach kurzer Diskussion bekamen wir dann den Schlüssel. Wir dachten damit sei alles geklärt, die böse Überraschung kam am nächsten Morgen. Da wollten sie plötzlich nochmal Geld haben. Der Mann war von Anfang an total aggressiv. Keiner sprach auch nur ein Wort Englisch. Irgendwann zwischendurch knallte der Typ mal unsere Pässe (muss man ja hier immer abgeben) auf den Tisch. Diese haben wir erstmal gesichert. Alle Diskussionen brachten nix. Die konnten oder wollten uns nicht verstehen. Wir sind dann einfach irgendwann gegangen damit wir die Fähre nicht verpassen. Zum Glück wurden wir nicht aufgehalten. Im Taxi merkte ich erst dass ich am ganzen Körper zitterte. Auch Mario war fix und alle.

Der Rest klappte dann wieder problemlos. Taxi zur Fähre. Die Überfahrt war sehr holprig. Zum Glück wurden wir in die VIP-Lounge upgegreatet, das war echt chic. Mario würde sagen: ein junger Mensch muss auch mal Glück haben.































2 Kommentare:

  1. Ist ja witzig. Die haben immernoch die selbe Tour auf dem Mekong wie vor 3 Jahren :-)
    Die schwimmenden Märkte fanden wir damals auch super!
    Viel Spaß auf Phu Quock

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